Wie gefährlich ist der Wurstgenuss?

02.11.2015
Wie gefährlich ist der Wurstgenuss?


Eine Aussage der Krebsforschungsagentur der WHO (kurz IARC) hat in den vergangenen Tagen für Aufsehen gesorgt: Wurst ist krebserregend. Vor allem rotes und verarbeitetes Fleisch seien nach Erkenntnissen der IARC als „wahrscheinlich krebserregend“ einzustufen. Darf man dann überhaupt noch Wurst essen?

 

Viele Menschen sind nach den letzten Erkenntnissen der WHO-Agentur verunsichert und fragen sich, ob man überhaupt noch Wurst verzehren darf. Unsere Antwort lautet ganz klar: Ja!

 

Tatsächlich ist schon seit längerem bekannt, dass Wurstwaren und Fleisch von u. a. Rind, Lamm und Schwein einen risikosteigernden Effekt für Krebserkrankungen, insbesondere für Darmkrebs, haben. Noch ist jedoch unklar, worauf die krebserregende Wirkung zurückzuführen ist.

 

Auf die richtige Menge kommt es an

 

Die WHO-Agentur ruft mit ihren aktuellen Erkenntnissen keinesfalls zum Fleisch- oder Wurstverzicht auf. Die Studien haben ergeben, dass pro 50 Gramm täglich verzehrtem verarbeiteten Fleisch, das Risiko an Darmkrebs zu erkranken um 18 % steigt. Laut IARC steigt demnach zwar das individuelle Krebsrisiko mit der konsumierten Fleischmenge, bleibt aber absolut betrachtet gering. „Die Ergebnisse unterstützen derzeitige Empfehlungen, den Fleischkonsum zu beschränken“, erklärte Christopher Wild, Direktor der IARC.

 

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) hat einen erhöhten Fleischkonsum bereits in ihrem Ernährungsbericht von 2012 feststellen können. Insgesamt liegt in Deutschland die verzehrte Menge an Fleisch über den Empfehlungen der DGE, die 300 bis 600 Gramm Fleisch pro Woche empfiehlt.

 

Wurst und Fleisch bewusst genießen

 

Die Studienergebnisse der WHO bestätigen demnach die von anerkannten Ernährungsgesellschaften schon seit langem ausgegebenen Empfehlungen, den Fleischverzehr zugunsten von Obst, Gemüse und Vollkornprodukten zu reduzieren.

 

Abgesehen von der möglicherweise krebserregenden Wirkung von verarbeiteten Fleischprodukten, enthalten diese meist auch andere umstrittene Inhaltsstoffe: Nitritpökelsalz, viel Fett - insbesondere in Form von gesättigten Fettsäuren - sowie mögliche Gehalte an Antibiotika durch die Tieraufzucht.

 

Was uns bei Egle-Wurst wichtig ist

 

Wir von Egle haben deshalb bei unseren Rinder- und Putenwurstsorten von Anfang an auf den Zusatz von Nitritpökelsalz verzichtet. Zudem verwenden wir ausschließlich Fleisch aus ökologischer Tierhaltung, die eine routinemäßige und vorbeugende Behandlung mit Antibiotika bei der Tieraufzucht untersagt.

 

Auch der Fettgehalt ist bei unseren Wurstsorten um bis zu 50 % geringer als bei herkömmlichen Wurstwaren, da wir nur mageres Rind- oder Putenfleisch verarbeiten. Zudem verwenden wir anstelle von tierischem Fett nur wertvolles Bio-Pflanzenöl, das einen hohen Gehalt an wertvollen ungesättigten Fettsäuren hat und verringern somit den Gehalt an gesättigten Fettsäuren in unserer Egle-Wurst ebenso um bis zu 50 Prozent.

 

Deshalb können Sie unsere Egle Bio-Wurst mit ruhigem Gewissen und ganz bewusst genießen.

 

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Autor: Dipl. oec.troph. (FH) Verena Kampen

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