Egle Olivenöl nicht von Stiftung Warentest bewertet

19.02.2016
Egle Olivenöl nicht von Stiftung Warentest bewertet

In der Stiftung Warentest Ausgabe Februar 2016 wurden verschiedene native Olivenöle extra bewertet. Unser Olivenöl wurde dabei nicht erwähnt.

Basierend auf unseren internen Kontrollplan führen wir allerdings die durch die Stiftung Warentest durchgeführten Analysen beim nativen Olivenöl extra bei jedem Wareneingang ebenfalls durch.

Zu den bei uns geprüften Rückstandsanalysen zählen Pestizide, Paks, Weichmacher und BTXE. In den Prüfberichten liegen die Weichmacher unterhalb der Bestimmungsgrenze, die aromatischen Kohlenwasserstoffe ebenfalls, die Pestizidrückstände liegen unter den Orientierungswerten des Bundesverbandes Naturkost und Naturwaren (BNN) oder sind nicht nachweisbar und die Summe der PAKs liegen ebenfalls unterhalb der Grenzwerte der Verordnung (EG) Nr. 1881/2006 für Öle und Fette und sind somit für den menschlichen Verzehr uneingeschränkt geeignet.

Auf Mineralölrückstände lassen wir unsere Öle standardmäßig nicht untersuchen, da die Analysemethoden auf Mineralölrückstände nicht standardisiert und validiert sind.  Dies hat zur Folge, dass unterschiedliche Analysen keine Vergleichbarkeit mit anderen Testergebnissen aufweisen. Die Stiftung Warentest hat für diese Analysen einen nicht amtliche und nicht standardisierte gaschromatographisch- und massenspektrometrisch kombinierte Methode (GC/GS) verwendet.

Die Bewertungskriterien von Stiftung Warentest

Außerdem gibt es bezüglich Mineralölgehalte im Öl weder Richt- noch Grenzwerte. Mineralöle kommen überall in der Umwelt vor, weshalb Pflanzen ständig Mineralölbestandteile aus der Atmosphäre aufnehmen. Spuren von Mineralölbeständen in Speiseöl lassen sich daher leider nicht immer vermeiden.

Diese bis jetzt genannten Parameter wurden in der Stiftung Warentest leider nur mit 10 % im Gesamtergebnis berücksichtigt.

Der weit größere Schwerpunkt von Stiftung Warentest wurde für uns wenig nachvollziehbar auf den Geschmack gelegt (65 %).

Auch sind Deklarationsmängel mit 10 % in die Testbewertung eingeflossen und haben mit durchgängig „ausreichend" bis "mangelhaft“ die Bewertung der Öle verschlechtert (nur 1 Öl wurde mit „befriedigend“ bewertet).  Die Wahl der Verpackung floss ebenfalls mit 5 % in das Testergebnis ein.

Da wir unsere Öldosen mit allen gesetzlich notwendigen Informationen ausreichend deklarieren und auch eine für Speiseöle optimale Verpackung anbieten, schneiden wir in diese beiden Kategorie sehr gut ab.

Wir sind sicher, Ihnen ein gutes natives Olivenöl extra zu einem sehr guten Preis-Leistungsverhältnis anzubieten.

Autor: Dipl. oec. troph. Stefanie Thomas

Dipl. oec troph. Stefanie Thomas

Kommentar vom 04.03.2016


Guten Tag Herr Schlüter,

laut Literatur liegt der Rauchpunkt von kaltgepresstem Olivenölen bei 130-175°C, von raffiniertem Olivenöl bei 220°C.

Wir haben die Rauchpunkte unserer Öle analysieren lassen, dabei liegt der Rauchpunkt unseres nativen Olivenöls extra bei 194°C, der Rauchpunkt von unserem milden Olivenöl bei 197°C.

Unser Bratöl mit Olivengeschmack enthält 25% natives Olivenöl extra und besonders hoch erhitzbares Sonnenblumenöl. Der Rauchpunkt von unserem Bratöl mit Olivengeschmack liegt bei 214°C .

Mehr dazu finden Sie auch in unserem Blogbeiträgen:

>>> Für jede Verwendung ein passendes Egle-Öl und
>>> Der Rauchpunkt unserer Speiseöle

Viele Grüße aus Pfaffenhofen

Peter Schlüter

Kommentar vom 03.03.2016


Guten Tag,

die AOK Niedersachsen sagt in ihrer neuesten Ausgabe, dass Olivenöl bis zu 210° und Rapsöl bis zu 190° erhizbar ist. Bislang waren wir davon ausgegangen, dass zumindest das Olivenöl nicht so hoch zu erhitzen ist. Können Sie die Aussage der AOK aufgrund Ihrer Erfahrung bestätigen?
Für kurze Info, vielen Dank!

MfG
P. Schlüter

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